Kandidatur für den Staatsrat des Kantons Freiburg

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Wieso bin ich Staatsratskandidatin?

Mit mehr als 15jähriger Erfahrung als Gemeinderätin in Murten, mit 3 Jahren Erfahrung im Nationalrat und mit zahlreichen gemeinnützigen Engagements in verschiedenen Organisationen und Vereinen fühle ich mich kompetent, um meinen Beitrag an diese wichtige Aufgabe im Dienste der gesamten freiburgischen Bevölkerung zu leisten. Der Kanton Freiburg steht grossen Herausforderungen gegenüber, und ich möchte zu seinem Erfolg beitragen.

Zu welchen Themen möchte ich mich engagieren?

Das Wichtigste vorab: Der Staat muss sich um die Bedürfnisse aller Mitglieder unserer Gesellschaft kümmern, und er darf namentlich nicht die Schwächeren vergessen. Der Mensch muss im Zentrum seiner Überlegungen und Entscheide stehen. Ich setze mich vor allem ein für:

– die Erhöhung der Anzahl Arbeitsplätze. Die gesellschaftliche Integration geschieht über den. Wichtig ist mir die Verbesserung der Situation für über 50jährige, für Junge am Ende der Ausbildung auf der Suche nach einem festen Arbeitsplatz sowie für Menschen mit Behinderungen oder für Leute in schwierigen Situationen.

– die Förderung erneuerbarer Energien, der Biodiversität und für die Verbesserung des öffentlichen Verkehrs. Wir müssen die Natur schützen, damit auch unsere Kinder und Enkelinnen in einer gesunden und sicheren Umwelt leben können.

– für die Gleichberechtigung von Mann und Frau, namentlich für die Lohngleichheit, für eine bessere Vertretung der Frauen in führenden Positionen und für Arbeitszeitmodelle, die eine bessere Vereinbarkeit von Berufs- und Familienleben ermöglichen (z.B. Teilzeitarbeit, Jobsharing).

Welche grossen Herausforderungen stellen sich für den Kanton Freiburg?

Eine grosse Herausforderung ist die Raumplanung und die Umsetzung der bundesrechtlichen Vorschriften. Wir müssen das Land als unseren Reichtum bewahren, ohne jedoch die Entwicklung des Kantons zu bremsen. Im Weiteren müssen wir ein gerechtes Gleichgewicht bezüglich Steuern finden. Wir dürfen nicht Privilegien kreieren, aber Unternehmen, die wirklich zur Dynamik und zum Wohlstand in unserem Kanton beitragen, motivierende Rahmenbedingungen garantieren. Ich denke namentlich an die KMU, die unseren Wirtschaftsstandort ausmachen. Parallel dazu muss der Kanton Freiburg wichtige Infrastrukturen schaffen, um dem grossen Bevölkerungswachstum Rechnung zu tragen, sei es bezüglich öffentlichem Verkehr oder öffentlicher Einrichtungen wie Schulen oder Pflegeheime.